In den letzten Monaten und Jahren wird mehr und mehr dazu übergegangen, gendergerecht zu formulieren, also zur männlichen Form jeweils auch die weibliche dazuzustellen – sowohl im mündlichen als auch im schriftlichen Bereich (z.B.: “Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer!”, “…die Übersetzerinnen und Übersetzer…” usw.). Viele Menschen sind der Meinung, dass gendergerechte Sprache für die Gleichstellung der Geschlechter essentiell ist, weil Sprache ein wichtiges Mittel der Bewusstmachung und der Abbildung der Wirklichkeit ist. Wenn man also im Allgemeinen immer von “Richern”, nie aber von Richterinnen spricht, ist irgendwann in den Köpfen der Menschen verankert, dass die meisten Richter nun einmal männlich sein müssen.
Andere sind hingegen der Meinung, dass es wichtigere Themen der Gleichberechtigung gibt als gendergerechtes Formulieren, und dass das ständige Anführen beider Formen – der männlichen und der weiblichen – einen Text unnötig verkompliziert.
Nun stellt sich natürlich die Frage: Wie soll man beim Übersetzen vorgehen? Soll man gendergerecht formulieren? Wie wichtig ist diese Form der Gleichbehandlung? Soll man immer bei den Kunden nachfragen? Macht man sich bei den Kunden unbeliebt, wenn man immer sowohl die männliche als auch die weibliche Form anführt bzw. wenn man nachfragt? Wirkt mann dann überkorrekt? Oder wirkt man unprofessionell und altmodisch, wenn man nicht automatisch gendergerecht übersetzt?
Was meint ihr dazu?
hi,
Ich weiß nicht, ob das hier so gut reinpasst, aber ich möchte mein Zeugnis übersetzen, in andere Sprachen, bis jetzt wurde mir nur eine Agentur dazu empfohlen: Brief auf Englisch übersetzen
gruß
Leon